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Wir können stolz auf unsere österreichischen Winzer sein! Ihre Weine sorgen mittlerweile weltweit für Begeisterung und Aufsehen.



Weinland Österreich

Anregend, vielfältig, charaktervoll und unverwechselbar:
Wein aus Österreich genießt heute im In- und Ausland einen sehr guten Ruf. Dafür verantwortlich ist jene Handvoll Spitzenwinzer, denen es gelungen ist, sich bei den Weinkennern dank konsequenter Ausrichtung auf höchste Qualität einen sehr, guten Ruf zu erarbeiten. Diese Top-Winzer sind Vorbilder und Idole - für die Branchenkollegen, aber auch bei uns Konsumenten. Welcher nun der Beste unter ihnen ist, das möge jedem Weintrinker überlassen bleiben, eines steht jedoch fest: Österreich braucht heute mit den anderen "großen" Weinregionen dieser Welt keinen Vergleich zu scheuen.

Österreich ist ein sehr abwechslungsreiches, aber überschaubares Weinland.
Die Rebkulturen konzentrieren sich auf Niederösterreich, das Burgenland, die Steiermark und auf Wien. Innerhalb der Länder gibt es 16 offizielle Weinanbaugebiete, einige davon stellen wir Ihnen hier vor.

Die Wachau
zählt zu den bekanntesten heimischen Wein-Anbaugebieten. Die besten Wachauer Weine genießen heute Weltruf. Klassifiziert werden die Weine des Gebietsschutzverbandes "Vinae Wachau Nobilis Districtus", dem ein Großteil der Produzenten angehört, in drei Kategorien: Steinfeder (leicht, spritzig) Federspiel (elegant, mittelgewichtig) und Smaragd (hochreif, kraftvoll). Die Landschaft an der Donau ist besonders reizvoll: steile, meist terrassierte Weinlagen prägen das Bild und vermitteln dem Betrachter einen flüchtigen Eindruck von der mühsamen Arbeit der Winzer. Bei Weinliebhabern bekannte und hochgeschätzte Orte wie Spitz, Weißenkirchen, Joching oder Loiben warten mit liebevoll restaurierten Häusern auf.

Im Kremstal
ist beim Weinbau in den letzten Jahren eine deutlich aufsteigende Tendenz zu beobachten. Dafür verantwortlich zeichnen die enormen Anstrengungen der dort ansässigen führenden Betriebe. Auf Urgestein und Löß sind Grüner Veltliner und Riesling die Hauptsorten. An Bedeutung zugenommen hat Chardonnay. Eine Spezialität dieser Region ist der würzige Rote Veltliner. Einige Winzer im Kremstal verstehen sich auch darauf, hervorragende Rotweine und Sekt zu produzieren!

Zentrum des Kamptals
ist Österreichs größte Weinbaustadt Langenlois. Ein echtes Wahrzeichen dieser Region ist die Riede Heiligenstein bei Zöbing, die schon 1280 in einem Verzeichnis des Stiftes Zwettl als "Hellenstein" (Höllenstein) erwähnt ist. Gemeint war damit ein Berg, auf den die Sonne "höllisch heiß" brannte! Viel Löß und Lehm, auf den Berglagen auch Verwitterungsurgestein, bilden den Untergrund für eine eigenständige Rebenkultur, die vor allem dem Veltliner entgegenkommt. Er fällt hier besonders "pfeffrig" aus und kann mit beachtlichem Alterungspotenzial überraschen. Dazu trägt auch das Säurespiel der Weine aus dem Kamptal bei; es ist für den Grünen Veltliner und den wertvollen Riesling charakteristisch. Neben Langenlois sind Gobelsburg, Zöbing, Kammern und Straß die bekanntesten Weinorte des Kamptals.

Das Weinviertel
als größtes Weinbaugebiet Österreichs ist in seiner Vielfalt ein besonders lohnendes Ziel für weinkulinarische Entdeckungen. Hier, im "Veltlinerland", öffnen sich dem Genießer Kellergassen von unberührter Schönheit. Zentrum des westlichen Weinviertels ist Retz, die über 700 Jahre alte Weinstadt. Sie ist zum Teil mehrstöckig unterkellert. Geheimtipp im östlichen Weinviertel ist Falkenstein, im Tal des Mühlbaches gelegen und von bewaldeten Bergen umgeben. Die Romantik der Kellergasse von Falkenstein ist einzigartig und verleitet zum Verweilen vor der steingewordenen Kultur der Presshäuser.

Der Wiener Weinbau
ist vermutlich so alt wie die Stadt selbst. In der keltischen Siedlung "Vedunia" und dem römischen Militärlager "Vindobona" existierte bereits eine Rebkultur! Im späteren Mittelalter gab es in allen Stadtteilen Wiens Weinberge. Die Grundlage für die heutige Heurigen-Kultur wurde im Jahre 1784 mit einem Erlass von Kaiser Josef II. geschaffen. Er verfügte, dass die Weinbauern die Preise selbst festsetzen durften und in ihren Kellern Lebensmittel aus eigener Erzeugung gemeinsam mit dem eigenen Wein verkaufen konnten. Heute gibt es in Wien rund 640 Weinbauern und 180 konzessionierte Heurige. Sichtbares Zeichen des hohen Qualitätsbewusstseins ist die Weinlinie "Vienna Classic", die von Wiener Winzern kreiert wurde. Die bekanntesten Weinorte oder -viertel sind im Bereich des Kahlenbergs, Nußdorf, Neustift am Walde und Grinzing.

Neusiedlersee:
Fährt man von Wien aus in den Südosten, macht sich bald ein landschaftlicher Stimmungswandel bemerkbar. Die Gegend wird eben und erinnert an die ungarische Puszta. Von Neusiedl aus ist fast das gesamte Gebiet am Ostufer des einzigen Steppensees im mittleren Europa mit Reben bepflanzt. Hauptsorten sind der Welschriesling und Weißburgunder, zu den Spezialitäten gehören Bouvier, Muskat Ottonel und Traminer. Rote Sorten haben einen Anteil von 15 Prozent. Die Winzer nutzen das durch den flachen, warmen See besonders begünstigte Mikroklima. In vielen Jahren macht dies die Gewinnung von hochwertigen Prädikatsweinen möglich, die auf internationalen Wettbewerben stets für hohe Auszeichnungen gut sind. Eine Garde junger Winzer in Orten wie Gols, Illmitz oder Frauenkirchen steuert auf Erfolgskurs. Sie machen inzwischen nicht mehr nur mit Süßweinen von sich reden, sondern ebenso mit trockenen, kraftvollen Weiß- und Rotweinen.


Neusiedlersee-Hügelland:
Sie reihen sich wie Perlen an einer Kette, die namhaften Weinorte im Gebiet Neusiedlersee-Hügelland: Breitenbrunn, Purbach, Donnerskirchen, Mörbisch, um nur einige zu nennen. Eine Sonderstellung nimmt dabei ohne Zweifel Rust ein. Im 17. Jahrhundert spendierten die Winzer der Stadt Kaiser Leopold und seinen Mannen im Kampf gegen die Türken und Ungarn reichlich Wein als Stärkungsmittel. Der Dank kam prompt: Seit 1681 darf sich die Gemeinde am See "Freistadt" nennen. Zu den Spezialitäten dieser Region zählen Sauvignon Blanc, Chardonnay und vermehrt auch Cabernet Sauvignon.

Die Region Mittelburgenland
ist bekannt für ihre herausragenden Blaufränkischen. Tiefgründige, schwere Böden mit gutem Wasserspeichervermögen bieten beste Voraussetzungen für die Gewinnung charaktervoller Rotweine, die bevorzugt herb und tanninbetont ausgebaut werden. Einige der besten Weinbauern Österreichs profitieren besonders von ihren alten Rebgärten. Zum Teil sind sie bis zu 80 Jahre alt, tragen nur mehr wenig, bringen jedoch Spitzenqualität.

Die Steiermark
wird, dort, wo Wein angebaut wird, gerne als die "Toskana Österreichs" bezeichnet. Das gilt landschaftlich im besonderen Maße für die Hügellandschaft der südsteirischen Weinstraße. Die bekanntesten Weinorte sind Gamlitz, Ehrenhausen, Spielfeld und Silberberg, Leutschach und Kitzeck. Diese Region ist Heimat hervorragender Weißweine von Sorten wie Sauvignon Blanc, Muskateller, Chardonnay, Weißburgunder und Welschriesling. Einige der Winzer der Südsteiermark gehören zur absoluten Elite Österreichs. Der Rotweinanbau hat weniger Bedeutung, obwohl er neuerdings bemerkenswerte Ergebnisse bringt.
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