Sie sind hier: WEIN Welt Essen & Wein, Lagerung  
 WEIN WELT
Österreich
Frankreich
Spanien
Australien
Gallo Weine
Weinverkostung
Wein ABC
Dekantieren
Essen & Wein, Lagerung

SPAR WINKLER - MARKT 109 - 5440 GOLLING
 
Welcher Wein zu welcher Speise?
Grundsätzlich gilt: Alles was schmeckt ist erlaubt! Ihr Gaumen entscheidet, ob die gewählte Kombination passt oder nicht. Wenn Sie dabei die folgenden vier Grundregeln beachten, kann (fast) nichts mehr schief gehen.



4 Grundregeln

• Regel Nr. 1: Harmonie ist gefragt
Je schwerer das Essen, desto kräftiger und vollmundiger sollte der Wein sein. Und damit je leichter das Essen, desto leichter und zarter der passende Tropfen.

• Regel Nr. 2: Das Fleisch bzw. die Sauce bestimmt die Weinauswahl
„Weißer Wein zu hellem Fleisch und roter Wein zu dunklem Fleisch“ ist grundsätzlich richtig, ausgenommen die dazu gereichte Sauce überdeckt den Fleischgeschmack. Wenn Fleischspeisen mit einer Sauce serviert werden, dann sollte der Wein unbedingt zur Sauce passend ausgewählt werden. Am besten genießen Sie den gleichen Wein zum Essen, mit dem Sie die Sauce verfeinert haben. Und noch ein Tipp: Probieren Sie einmal einen leichten, fruchtigen Rotwein zu kräftigem Fisch (z.B. Thunfisch).

• Regel Nr. 3: Gewürze im Essen verändern das Wesen des Weines
Säure und Salz im Essen lassen säurebetonte Weine milder und fülliger erscheinen und neutralisieren Bitternoten in den edlen Tropfen. Stark gesalzene oder gesäuerte Speisen bevorzugen daher Weine mit etwas Säure und Gerbstoffen, damit die Kombination nicht charakterlos erscheint. Pfeffer oder Chili verstärken die Bitterstoffe im Wein. Scharfe Gerichte sollten daher mit gerbstoffarmen Weinen kombiniert werden.

• Regel Nr. 4: Wein zu Süßspeisen
Zucker im Essen und Süße im Wein heben sich gegenseitig auf, d.h. je süßer die Nachspeise ist, desto süßer soll auch der Wein sein, damit der Wein nicht untergeht.




 
Keine Frage: Ob und wie ein Wein schmeckt, hängt ganz entscheidend vom richtigen Umgang mit dem edlen Tropfen ab. Wurde er richtig gelagert, passt die Temperatur und sorgt das richtige Glas für die perfekte Aromenentfaltung. Hier die wichtigsten Tipps & Tricks für den perfekten Umgang mit Wein.



Lagerung

So liegt Ihr Wein richtig!
Nicht jeder besitzt einen malerischen Gewölbekeller, in dem konstant 14 °C und eine perfekte Luftfeuchtigkeit herrschen – allerdings braucht es das für die Lagerung zum Hausgebrauch auch nicht. Sie können Ihren Lieblingstropfen durchaus auch einige Monate im kühlen Schlafzimmer unter dem Bett aufheben. Und wenn Sie etwa über eine Vorratskammer oder einen ähnlichen Raum verfügen, in dem eine ungefähr gleich bleibende Temperatur herrscht und der dunkel ist, ist das geradezu perfekt.

Ganz wichtig ist: Temperaturschwankungen und Sonnenlicht schätzen Weine überhaupt nicht, ebenso wenig intensive Fremdgerüche. Also den Wein in der Vorratskammer nicht neben Zwiebeln, Knoblauch und Co. lagern.
Dagegen beweist Wein wesentlich mehr Standfestigkeit als man allgemein glaubt, ein halbes Jahr verträgt ein Wein leicht im Stehen. Wollen Sie ihn aber länger lagern, sollten Sie den Wein hinlegen damit der Kork nicht austrocknet.

Lagerung im Kühlschrank? Um Weine oder Schaumweine ein paar Stunden oder Tage vor dem Essen zu temperieren, ist der Kühlschrank goldrichtig. Aber auf keinen Fall für die längere Lagerung – Wein mag die Vibration des Kühlschrankmotors nicht!

Was darf lagern?
Sekt, Prosecco und Champagner sollten Sie nicht mehr lange warten lassen. Diese Tropfen haben bereits im Keller des Winzers die nötige Reife erlangt.
Bei Weiß- und Rotweinen verhält sich die Sache schon etwas anders. Ein Wein braucht entweder einen hohen Zucker- oder Tanningehalt, um im Alter nicht zu verlieren oder noch besser zu werden.
Die meisten Weißweine sollten in der Regel eher jung getrunken werden, also maximal 2 bis 3 Jahre nach der Produktion. Rotweine aus tanninreichen Sorten wie z.B. Cabernet Sauvignon oder Shiraz lassen sich auch gut für längere Zeit einlagern, während leichte, fruchtige Rote in jungen Jahren besser schmecken werden. Generell gibt es leider keine allgemein gültige Regel, nach der sich die Lagerfähigkeit eines Weines einfach bestimmen lässt.
TOP