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Wer sich einen Schluck Sonne und einen Hauch Wärme vergönnen will, muss nicht den weiten Weg in die Karibik antreten.
Entdecken Sie mit uns das "Gold der Karibik" und genießen Sie einen Reichtum an Düften und Aromen, den nur wenige andere Spirituosen bieten können.



Gold aus der Karibik

Rum ist pures Lebensgefühl, lodernde Leidenschaft und lässiges "Take it easy"-Feeling: Ob als naturgeborener Begleiter zur großen Havannazigarre pur genossen oder eisgekühlt als Cocktail geschlürft - das "Gold aus der Karibik" vermittelt blauen Himmel, blendend weißen Palmenstrand und unendliche Leichtigkeit. Caipirinha, das absolute Kult-Getränk - bestehend aus Cachaca, Limonen und Eis - ist ein "Seelenverwandter" von Rum und hat sich längst als Bar-Klassiker etabliert.

Einige Fakten gefällig? Rum wäre ohne die Zuckerrohrpflanze undenkbar. Deren Heimat ist aber nicht, wie man vermuten könnte, in der Karibik, sondern auf den ostindischen Inseln. Von dort kam die Pflanze vor über 1000 Jahren über Arabien in unsere Breitengrade! Heinrich der Seefahrer ließ sie dann 1420 von Portugal nach Madeira bringen. Kein Geringerer als Christoph Kolumbus war es, der nun für die weitere Verbreitung des Zuckerrohrs sorgte. Er selbst, mit einer reichen Dame aus Madeira verheiratet, befasste sich während seiner Aufenthalte auf der Blumeninsel intensiv mit dieser Pflanze und dem daraus destillierten Getränk. Als er dann 1492 auf den Bahamas, später in Kuba und schließlich auf Haiti landete, erkannte er schnell, dass dort ein ideales Klima für seinen Schützling herrschte.

Eine Ru(h)mreiche Geschichte
Da die Rum-Erzeugung nicht kompliziert ist und sich Zuckerrohr problemlos in großen Mengen anbauen lässt, wollten sich die europäischen Schnapsproduzenten naturgemäß gegen die Billigware aus den Kolonien schützen. Der Rumimport wurde daher extrem hoch besteuert oder war überhaupt verboten. Im karibischen Raum machte man aus dieser Not eine Tugend und verkaufte das Destillat zu Tiefstpreisen an die Marine. Was den Beginn einer langen Tradition einläuten und dem Rum zu großer Popularität verhelfen sollte! Anfangs hatte Rum den Spitznamen "Kill-Devil": Matrosen waren durch die Konsumation von Rum anscheinend bereit, es sogar mit dem Teufel aufzunehmen. Außerdem wurde dem Rum nachgesagt, viele Tropenkrankheiten heilen zu können. Wie praktisch, dieses "sündige" Getränk als Medizin darzustellen…

Die vielfältigste Spirituose der Welt
Rum ist die vielseitigste und markanteste Spirituose der Welt. Selbst bei 100.000-facher Verdünnung ist Rum immer noch schmeckbar! Wussten Sie, dass Rum-Kenner ebenso viele Flavours unterscheiden wie Weinexperten dies beim Rebensaft tun?
Leichter Rum wird aus frischem Zuckerrohrsaft destilliert, bei schwereren Kalibern kommt Melasse zum Einsatz - jener dickflüssige, dunkle Sirup, der bei der Zuckergewinnung übrig bleibt. Dieser hochsüße "Honig" wird mit Wasser verdünnt und danach mit Hefe zum Gären gebracht. Zur speziellen Aromatisierung des Rums ist der Zusatz von Gewürzen (Vanilleschoten, Zimt oder Nelken), Trockenfrüchten (Rosinen und Ananas) oder anderen Stoffen (Pfirsichblätter, Akazienrinde, Pflaumenextrakt) üblich.
Entscheidend ist neben der individuellen Würznote, die zum wohlgehüteten Geheimnis einer jeden Brennerei gehört, auch die regionale Herkunft: Das Mikroklima und der Boden, in dem das Zuckerrohr wächst, ist in Kuba ein anderes als auf Jamaika oder Haiti.
Der Rum aus Jamaica ist beispielsweise für seine Schwere und sein reiches Aroma bekannt. "Appleton Estate" ist hier die älteste und bekannteste unter den Zuckerrohrplantagen, deren Anfänge auf das Jahr 1655 zurückgehen. Berühmt ist sie u. a. für ihren "Appleton Estate Extra", einen exquisiten Blend (= Verschnitt), der in Bourbonfässern reift und durch ein kräftiges, aber weiches Aroma besticht. Ebenfalls in Jamaica zu Hause ist "Myers´s Rum", dessen tiefe, harmonische und feste Würze auch ein Genuss für die Nase ist. Für kubanischen Rum steht der 1878 gegründete "Havana Club". Von der blumig-fruchtigen Note des "Silver Dry" bis hin zum eleganten und mit köstlich süßer Würze versehenen "Añejos 7 Años" ist hier für Gaumenfreuden gesorgt - pur oder im Cocktail.
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