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 KAFFEE WELT
Von der Pflanze zur Tasse
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Wussten Sie, dass...

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Die ursprüngliche Heimat der Pflanze ist das abessinische Hochland, mittlerweile gedeiht sie aber rund um die Erde. Die Welt hat sich einen Gürtel aus Kaffee umgelegt!



Die Kaffeepflanze

In den Kontinenten Afrika, Asien und Amerika wächst und gedeiht in der tropischen Zone nördlich und südlich des Äquators unser Objekt der Begierde: Kaffee.

Die Kaffeepflanze wächst als Strauch oder Baum und gehört zur Familie der Rubiaceen (Labkrautgewächse wie der Waldmeister). Während sie wildwachsend bis zu 4 Meter hoch wird, wird sie in den Plantagen durch häufigen Schnitt auf einer Höhen von ca. 2 m gehalten.

Die kleinen weißen Blüten - ihr wohlriechender Duft erinnert an Jasmin - wachsen büschelweise, verblühen jedoch bald und fallen nach ca. 3 Tagen ab. Die Früchte, rote kirschähnliche Steinfrüchte (Kaffeekirschen) mit festem weißgelblichen und schwachsüßen Fruchtfleisch, enthalten zumeist 2 Steinkerne, die mit ihren abgeflachten Seiten zueinanderliegen. In diesen Steinkernen, unter einer Hornschale und umgeben von einer Samenschale, befindet sich der eigentliche Same - die Kaffeebohne.

Die Kaffeepflanze ist sehr anspruchsvoll. Die Bodenqualität muss relativ gut sein, d.h. für gutes Gedeihen braucht sie einen lockeren, tiefgründigen und humusreichen Boden. Üblicherweise wird mit mineralischen Düngern oder der Kaffeepulpe (das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche, das bei der Verarbeitung anfällt) gedüngt.

Weiters ist die Kaffeepflanze ein ausgesprochenes Hochlandgewächs. Auf einer Höhe von 600 bis 2000 Metern gedeiht sie prächtig. Je höher die Kaffeepflanze steht, desto besser ist später der Geschmack!

Die Kaffeepflanze ist frostempfindlich und hitzeempfindlich. Deshalb wird sie in Plantagen angebaut. Hier werden die Einflüsse von Wind und Kälte abgeschwächt. Zudem werden große Bäume angepflanzt, die als Schattenspender dienen.
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