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Der oft zitierte Satz "Muscheln nur in den Monaten mit 'R' kaufen" ist nicht ganz ernst zu nehmen und stammt aus Großmutters Zeiten. Denn früher konnte man nur in den kühleren Monaten Muscheln transportieren. Doch heute sind Muscheln dank moderner Kühltechnik das ganze Jahr über problemlos erhältlich.



Muscheln - meeresfrischer Genuss

Ein Quentchen Wahrheit steckt allerdings doch in der Geschichte: Die Qualität der Muscheln, speziell die der Austern, ist in den Herbst- und Wintermonaten tatsächlich besser. Austern holen sich bereits im Frühling das sogenannte Fett für den Winter. Das heißt: Im Jänner und Februar ist das Austernfleisch glasig und besteht hauptsächlich aus Haut, bis zum Herbst und Winter jedoch wird die Auster vollfleischig und perfekt für den Genuss.

Austern & Co gelten bei uns als luxuriöser Zeitvertreib. Dabei ist das Vor- und Zubereiten ziemlich einfach:

Waschen:
Die meisten Muscheln kommen bereits gereinigt in den Handel. Am besten Sie legen sie nur noch kurz in ein Becken und spülen sie unter fließendem Wasser kurz ab.

Qualitätskontrolle:
Muscheln, die nach der Zubereitung nicht geöffnet sind, nicht gleich wegwerfen - sondern öffnen und prüfen. Ist das Fleisch schön prall, ist es genießbar, kleines und zusammengezogenes Fleisch hingegen sollten Sie nicht essen!

Tipps:
Wenn man die Muscheln ins Wasser legt und sie schwimmen an der Oberfläche, heißt das nicht zwangsläufig, dass sie verdorben sind. Möglicherweise sind kleine Luftblasen in der Schale eingeschlossen, die die Muschel schwimmen lassen.

Muscheln in möglichst weiten Töpfen zubereiten, damit sie viel Platz haben. Ansonsten haben sie keine Chance ihre Schalen zu öffnen.
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Die beliebtesten Muscheln

Venusmuscheln:
Diese kleinen Muscheln sind im Mittelmeerraum sehr verbreitet und werden besonders in Italien sehr geschätzt. Hier kommen sie meistens mit Spaghetti auf den Tisch. Man kann die zubereiteten Muscheln in den Schalen oder ausgelöst servieren.

Miesmuscheln
werden weltweit gezüchtet, trotzdem kann man Europa als Muschelzentrum bezeichnen. Die führenden Exportländer sind Spanien und Holland. Miesmuscheln werden in den Schalen serviert, man isst dazu Weißbrot oder Baguette. Ausgelöste Muscheln kann man als Suppeneinlage, in Salaten oder mit Nudeln vermischt servieren.

Jakobsmuscheln:
Coquilles St.-Jaques ist die französische Bezeichnung für die unter Feinschmeckern und Spitzenköchen ganz besonders geschätzte Kammmuschel. Die Jakobsmuschel besteht aus dem orangegefärbten "Corail" (Rogensack), für Kenner eine wahre Delikatesse, sowie dem zart cremefärbigen Muskelfleisch. Jakobsmuscheln findet man hauptsächlich im Meer. Sie lieben sandige oder mit Korallen bewachsene Meeresböden. Bei den frischen, noch lebenden Muscheln ist es daher wichtig sie vor der Zubereitung gut zu reinigen. Am besten legt man sie für einige Stunden in Salzwasser, damit sie den Sand ausscheiden, den sie mit der Nahrung aufgenommen haben.

Sand-Klaffmuscheln
gibt es in den verschiedensten Größen und Farben. Auch die Oberflächenstruktur variiert zwischen den einzelnen Sorten. Diese Muscheln findet man an den Küsten der Nord- und Ostsee, aber auch an Teilen der amerikanischen Atlantikküste. Sandklaffmuscheln eignen sich zum Rohgenuss und werden wie Austern geöffnet und serviert.

Austern
sind Meeresmuscheln mit rauher Schale und gelten als delikate Vorspeise. Die europäischen Austern werden ca. 5-12 cm groß und ihr Entwicklungsprozess ist nach etwa 3 Jahren abgeschlossen. Farbe, Form und Größe der Schale, sowie der Geschmack der Austern ist vom Wasser und der Nahrung abhängig. Die bekanntesten europäischen Sorten sind: Belons und Fines de Claires oder Marennes aus Frankreich, Ostendes aus Belgien, Imperials aus Holland und Colchester und Helford aus England, sowie Limfjords aus Skandinavien.
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