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 BIER WELT
Bierarten

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Mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 110 Litern pro Jahr ist Bier das in Österreich beliebteste Getränk.
Aber Bier ist nicht gleich Bier!
Es gibt viele verschiedene Arten, die nach folgenden Kriterien unterteilt werden können:



Bierarten

1. Nach den Grundzutaten:
Gerstenbier: Wasser, Hopfen, Gersten-Malz
Weiß- oder Weizenbier: Wasser, Hopfen, Weizen-Malz

2. Nach der Farbe:
Helles Bier - Dunkles Bier: Der Unterschied liegt im Darren. Als "Darren" wird die Trocknung und Röstung des Grünmalzes bezeichnet. Bei diesem Prozess erhält das Malz seine Farbe und sein Aroma. Helles Malz wird mit einer Temperatur von rund 80 °C bearbeitet, daraus wird das helle Bier gewonnen. Dunkles Malz entsteht bei einer Temperatur von etwa 105 °C, daraus wird das dunkle Bier gebraut.

3. Nach der Gärart:
Untergäriges Bier:

Ist ein helles Bier, das in Österreich am meisten getrunkene Bier. Untergärige Hefe arbeitet bei Temperaturen von 4 - 8°C und setzt sich nach dem Gärprozess im Tank unten ab, wo sie abgezogen wird. Zur Herstellung dürfen nur Gerstenmalz, Hopfen, untergärige Hefe und Wasser verwendet werden. Es ist länger haltbar als obergäriges Bier.

Obergäriges Bier:
Wird mit obergäriger Hefe gebraut. Die Gärung findet bei 15 - 10°C statt. Obergärige Hefen befinden sich nach der Gärung oben auf dem Bier im Gärtank. Die Haltbarkeit und Lagerfähigkeit ist geringer als bei untergärigem Bier. Bis ins vorige Jahrhundert wurde mangels geeigneter Kühlaggregate fast ausschließlich obergärig gebraut. Zur Herstellung werden außer Gerstenmalz auch andere Malze (z.B. Weizenmalz) sowie Rohr- und Rübenzucker verwendet.

4. Nach der Stammwürze und dem Alkoholgehalt
Die Stammwürze gibt
in Grad die Konzentration der gelösten Stoffe (vor allem Malzzucker und Eiweißstoffe) in der Würze an. So bedeuten z.B. 12° Stammwürze, dass auf 100 Teile Wasser, 12 Teile gelöste Stoffe kommen. Der Stammwürzegehalt regelt die Einteilung der Biergattungen. Der Mindestalkoholgehalt von Bier beträgt in Österreich 0,5 Volumprozent.Bockbier: Starkbier mit mindestens 16% Stammwürze; bernsteinfarben, vollmundig, würzig, fein gehopft, alkoholreich. Bockbier wird traditionell zu Weihnachten und Ostern gebraut.

ICE-Bier: Liegt voll im Trend bei jugendlichen Biertrinkern. Es wird in einem besonderen Verfahren untergärig gebraut. Im Lagertank wird bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt Wasser ausgefroren und damit die Inhaltsstoffe des Bieres aufkonzentriert. Sein Geschmack ist mild und erfrischend.

Leichtbier: hat höchstens 9° Stammwürze und ist entsprechend kalorien- und alkoholarm. Wird kühler getrunken als andere Biere.

Malzbier: mindestens 12° Stammwürze. Es hat einen hohen Anteil an Malzzucker, der nicht vergoren wurde. Deshalb auch der süßliche Geschmack.

Märzenbier/Lagerbier: typisch österreichisches, untergäriges Bier, ausgewogen malzig, mild gehopft. Stammwürze: Mindestens 11°, meistens zwischen 12 bis 12,8°.

Pilsbier: ist untergärig gebraut, sehr hell, stärker gehopft und weist eine Stammwürze von mindestens 11° auf.

Schankbier: hat eine Stammwürze von 9° bis 11°.

SchankbieSpezialbier: darf sich in Österreich ein Bier ab 12,5° Stammwürze nennen. Es ist ein hellgelbes, vollmundiges, ausgewogen würziges, fein gehopftes Vollbier.

Vollbier: Jedes Bier in Österreich, das mindestens 11° Stammwürze hat.

Weizenbier (Weißbier): ist obergäriges Bier, dessen Weizenmalzanteil mindestens 50% ausmacht.Weizenbiere gibt es sowohl blank (klar) als auch ungefiltert hefetrüb. Erfrischend, spritzig, schwächer gehopft und sehr kohlensäurereich.

Zwickelbier/Kellerbier: ist ein sehr vollmundiges Bier. Es ist unfiltriert und daher trüb aufgrund der enthaltenen Hefe und Eiweißstoffe.r: hat eine Stammwürze von 9° bis 11°.Alkoholfreies Bier: ist ein Erfrischungsgetränk auf Malzbasis und sollte stets gut gekühlt getrunken werden.
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